Eine Costa Kreuzfahrt ist italienische Seefahrt in Reinform: Schiffe mit Espressobar und Abendmenü nach Landesart, gestartet wird bevorzugt mitten im Mittelmeer. Wer das Lebensgefühl des Südens sucht und dabei bequem von Hafen zu Hafen reisen will, ist bei dieser Reederei an der richtigen Adresse. Costa Kreuzfahrten verbinden klassische Routen zwischen Riviera, Adria und griechischen Inseln mit einem Bordalltag, der hörbar und schmeckbar italienisch bleibt, vom Cappuccino am Morgen bis zur Pasta am Abend. Die Auswahl an Terminen und Routen findest du im Buchungsbereich am oberen Ende dieser Seite, wo du Abfahrtshafen und Reisezeit frei kombinierst. Was dich unterwegs erwartet, welche Schiffe zur Wahl stehen und wie du beim Tarif klug entscheidest, klären wir hier Schritt für Schritt.
Fahrtgebiete und Häfen einer Costa Kreuzfahrt
Das Kernrevier liegt vor der eigenen Haustür. Costa fährt schwerpunktmäßig im Mittelmeer, und zwar mit einer Selbstverständlichkeit, die man spürt: Die Crews kennen die Häfen, die Landausflüge sind eingespielt, die Routen führen zu den großen Namen von Barcelona über Marseille bis Neapel und weiter in die Ägäis. Dabei haben die westlichen und die östlichen Routen jeweils ihren eigenen Charakter. Westlich dominieren Metropolen und Shopping, östlich rücken Inseln, Antike und Badebuchten in den Vordergrund. Einen sortierten Überblick über die aktuellen Reisen bietet dir die Seite Costa im Mittelmeer, die Routen nach Regionen bündelt.
Gestartet wird laut Reederei unter anderem in Savona und Genua, zwei ligurischen Häfen, die nur rund eine Autostunde auseinanderliegen. Für Gäste aus dem deutschsprachigen Raum ist das ein echter Vorteil, denn beide sind über die Alpen gut erreichbar, ob mit dem eigenen Wagen, per Bahn oder mit einem kurzen Zubringerflug. Das unterscheidet die Reederei spürbar von Anbietern, deren Routen fast ausschließlich Fluganreisen voraussetzen. Alle Abfahrten ab Genua haben wir dir gesondert zusammengestellt. Beide Städte sind dabei mehr als reine Abfahrtsorte: Genua lockt mit verwinkelter Altstadt und Hafenviertel, Savona mit ligurischer Gelassenheit, sodass eine frühe Anreise schon vor dem Ablegen ein Stück Italien schenkt. Und wenn du erst einmal vergleichen willst, welche Reederei zu welcher Route passt, helfen dir die Mittelmeer-Kreuzfahrten im Überblick beim Sortieren.
Unsere klare Empfehlung dazu: Wähle das Fahrtgebiet vor dem Schiff. Eine westliche Mittelmeerroute mit Spanien und Frankreich fühlt sich anders an als eine Reise Richtung Adria oder Ägäis, und erst wenn die Region feststeht, lohnt der Blick auf einzelne Schiffe und Termine. Wer im Hochsommer reist, sollte zudem die Hitze in den Häfen einplanen und Landgänge auf den Vormittag legen; Frühjahr und Herbst gelten unter Stammgästen nicht ohne Grund als die angenehmsten Reisemonate im Süden.
Beim Vergleich einzelner Routen zählt außerdem ein Punkt, den Einsteiger oft übersehen. Achte weniger auf die reine Zahl der Häfen und mehr auf die Liegezeiten, denn ein Tag mit Ankunft am frühen Morgen und Abfahrt am späten Abend gibt dir in Rom oder Athen spürbar mehr Zeit als zwei kurze Stopps nacheinander. Und plane ruhig einen Hafen ein, an dem du einfach an Bord bleibst. Das halb leere Schiff mit freiem Pooldeck ist ein unterschätztes Vergnügen, von dem Stammgäste nur ungern erzählen.
Flotte und Schiffe der Reederei
An der Spitze der Flotte stehen zwei Schwestern, die das moderne Costa-Gesicht prägen: Costa Smeralda und Costa Toscana, die LNG-Flaggschiffe der Reederei. Beide setzen auf Flüssigerdgas als Treibstoff und auf ein Bordkonzept, das italienisches Design in den Mittelpunkt rückt, mit Piazza-Atmosphäre im Schiffsinneren und Restaurants, die sich regionalen Küchen des Landes widmen. Daneben fahren bewährte Einheiten wie Costa Deliziosa, Costa Diadema, Costa Favolosa, Costa Fascinosa, Costa Fortuna und Costa Pacifica, die sich in Größe und Stil spürbar unterscheiden. Genau darin liegt eine Stärke, denn du kannst zwischen dem großen, quirligen Neubau und dem überschaubareren Klassiker wählen, je nachdem, wie viel Trubel du magst.
| Schiffsname | Das zeichnet es aus |
|---|---|
| Costa Smeralda | LNG-Flaggschiff mit Design-Rundgang durch italienische Stilwelten |
| Costa Toscana | Schwesterschiff der Smeralda, ebenfalls mit Flüssigerdgas unterwegs |
| Costa Diadema | Elegante Einheit mit ausgeprägter Promenade für laue Abende |
| Costa Deliziosa | Überschaubarere Größe, angenehm für Einsteiger und Weitgereiste |
| Costa Pacifica | Musik als Bordthema, lebhaft und familientauglich |
Detailporträts mit Deckplänen und Kabinentypen findest du über die Costa-Schiffe im Reedereibereich. Ehrlich einordnen sollte man dabei, dass Costa das große, gesellige Urlaubsschiff bedient. Wer ein kleines Expeditionsschiff mit Zodiac-Anlandungen sucht, wird woanders fündig, bekommt hier dafür aber eine Bandbreite an Bühnen, Bars und Restaurants, die kleine Schiffe schlicht nicht bieten können. Unsere Haltung dazu ist eindeutig. Für Mittelmeerrouten mit täglich neuen Häfen ist das große Schiff die richtige Wahl, weil du den Seetag-Trubel kaum erlebst und die Auswahl an Bord abends voll auskostest.
Bei der Schiffswahl selbst hilft eine einfache Faustregel. Reist du mit Kindern oder magst du Abwechslung, nimm einen der großen Neubauten mit Wasserspielbereich und vielen Restaurants. Suchst du eher klassische Kreuzfahrtatmosphäre mit ruhigeren Abenden, passt eine der kleineren Einheiten wie die Costa Deliziosa besser zu dir. Dazwischen liegt die Diadema, die Eleganz und Größe angenehm austariert. Falsch machen kannst du wenig, solange das Fahrtgebiet stimmt.
Bordleben und Kulinarik zwischen Espresso und Gala
Der Unterschied zu anderen Anbietern zeigt sich bei Costa am deutlichsten an Deck und am Tisch. Der Espresso nach dem Essen? Ein Ritual. Die Pasta kommt gangweise. Es duftet nach Basilikum und Meer. Und italienische Abende mit Musik und regionalen Spezialitäten gehören fest zum Programm. Auch das Publikum ist internationaler und südländischer gemischt als auf manch deutschsprachig geprägtem Schiff, was den Bordalltag lebhafter macht. Wer damit rechnet, wird es lieben; wer absolute Stille sucht, plant besser eine Runde über die Außendecks am Abend, wenn sich alle im Theater sammeln. Die Animation hält sich tagsüber angenehm zurück (niemand zieht dich zum Poolspiel, wenn du lesen willst), am Abend dreht das Schiff dann hörbar auf.
Familien finden eigene Bereiche mit Betreuung, Wasserspielzonen auf den neueren Schiffen und Menüs, die auch wählerische Esser satt machen. Paare wiederum schätzen die Abendstimmung auf den Außendecks, wenn die Küstenlichter vorbeiziehen und in den Bars Livemusik läuft. Dass dabei mehrere Sprachen durcheinanderklingen, gehört zum Konzept, und nach zwei Tagen bestellst du deinen Cappuccino ganz selbstverständlich auf Italienisch.
Zum Bordleben gehört zudem der Abend in Etappen, wie ihn die Italiener lieben. Erst der Aperitivo an der Bar. Dann das mehrgängige Dinner. Später Show oder Livemusik. Wer danach noch wach ist, findet an Deck einen Platz unter dem Sternenhimmel. Niemand muss dieses Programm komplett mitnehmen. Aber es steht bereit, jeden Abend aufs Neue, und genau diese Verlässlichkeit macht den Reiz einer Seereise nach italienischer Art aus.
Was ist bei Costa Kreuzfahrten inklusive?
Enthalten sind üblicherweise Kabine, Vollpension in den Hauptrestaurants und am Buffet sowie das Show- und Unterhaltungsprogramm an Bord, maßgeblich bleiben die Leistungsangaben des Veranstalters zu deiner Reise. Getränke jenseits der Tischzeiten, Restaurants mit Aufpreis und Landausflüge kommen üblicherweise hinzu, wobei sich Getränkepakete je nach Trinkgewohnheit lohnen können, aber nicht müssen. Beim Thema Serviceentgelt hilft dir unser Ratgeber zu Serviceentgelt und Trinkgeld weiter, denn die Handhabung unterscheidet sich zwischen Reedereien und Tarifen deutlich. Grundsätzlich zahlst du an Bord bargeldlos über die Bordkarte, alle Extras werden am Ende der Reise gesammelt abgerechnet, sodass du jederzeit die Übersicht behältst.
Wie viel Gepäck darf auf eine Costa Kreuzfahrt mit?
An Bord bist du beim Gepäck spürbar großzügiger unterwegs als im Flugzeug, denn der Koffer rollt vom Terminal direkt bis zur Kabine, ohne Waage am Schalter. Was genau gilt, steht in den Reiseunterlagen deines Veranstalters, gerade wenn ein Flug zur Anreise gehört, denn für die Flugstrecke gelten die Regeln der Airline. Wir empfehlen deshalb, den Koffer bei Paketen mit Flug nach der Fluggrenze zu packen und für reine Schiffsanreisen ruhig großzügiger zu planen, Abendgarderobe für die Galaabende eingeschlossen. Ein kleiner Tagesrucksack gehört ebenfalls hinein, denn Bordkarte, Wasser und Sonnenschutz willst du bei Landgängen griffbereit haben.
Costa Kreuzfahrten buchen: Tarife, Termine und Last Minute
Bei den Tarifen fährt Costa zweigleisig, und genau das solltest du für dich nutzen. Auf der einen Seite stehen Paketangebote, die Costa Kreuzfahrten all inclusive mit Flug bündeln. Anreise, Transfer und Getränkeoptionen sind dann bereits eingeplant, was die Reise kalkulierbar macht und sich besonders anbietet, wenn der Starthafen nicht in Auto- oder Bahnreichweite liegt. Auf der anderen Seite stehen Costa Kreuzfahrten Last Minute, also kurzfristige Restplätze, bei denen du Flexibilität bei Termin und Kabine gegen einen günstigeren Einstieg tauschst. Beides hat seine Berechtigung, denn Familien mit Ferienbindung fahren mit früher Buchung fast immer besser, weil Familienkabinen zuerst vergriffen sind, während Paare mit freiem Kalender gelassen auf kurzfristige Gelegenheiten warten können. Wer für die Saison 2026 plant, findet beide Wege in der Buchungsstrecke oben nebeneinander und kann seine Costa Kreuzfahrt buchen, wie es zum eigenen Kalender passt.
Ein Blick auf die Nebensaison lohnt sich dabei in beiden Fällen, denn im Frühjahr und Herbst sind die Schiffe entspannter unterwegs, die Häfen leerer und die Tarife häufig freundlicher kalkuliert, während der Hochsommer die volle Ferienenergie samt Animation und vollem Kinderprogramm an Bord bringt. Überlege dir außerdem vor der Buchung, welche Kabinenkategorie dir den Aufpreis wert ist. Auf einer Route mit täglich neuen Häfen verbringst du weniger Zeit in der Kabine, als viele denken, was die Innenkabine zur soliden Wahl für Preisbewusste macht.
REISEBÜRO.DE EXPERTEN-TIPP: Prüfe vor der Buchung, ob deine Route in Savona oder in Genua startet, und plane die Anreise entsprechend: Beide Häfen sind per Bahn über Mailand erreichbar, Genua liegt dabei näher am Fernverkehrsnetz. Eine Übernachtung in der Hafenstadt am Vorabend nimmt der Einschiffung jede Hektik und schenkt dir einen Abend Italien extra.
Worauf sich Erstfahrer freuen dürfen
Wie fühlt sich das nun an, das erste Mal Costa? Nach dem Ablegen wird es meist still an der Reling, wenn die ligurische Küste kleiner wird und das Schiff Fahrt aufnimmt. Danach übernimmt der Rhythmus des Südens. Morgens ein neuer Hafen, mittags Pasta, abends Musik auf der Piazza, dazwischen Momente, die hängen bleiben, etwa der erste Blick auf eine Inselsilhouette im Morgenlicht. Eine Costa Kreuzfahrt ist damit die unkomplizierteste Art, mehrere Mittelmeerländer in einer Woche zu erleben und trotzdem nur einmal den Koffer auszupacken. Und weil das Schiff die komplette Logistik übernimmt, bleibt dein Kopf frei für das, was zwischen den Häfen liegt: Seeluft, gutes Essen, Zeit füreinander und keine Alltagstermine. Such dir die Route aus, die zu dir passt, den Rest erledigt die italienische Gastfreundschaft an Bord. Buon viaggio.
