USA Reisen: Regionen, Routen und Mietwagen im Überblick

Ein Land, viele Reisen. Warum eine Region mehr bringt als der ganze Kontinent.
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Über die USA hält sich eine Vorstellung, die sich beim Planen ziemlich schnell rächt. Man müsse das Land einmal im Leben komplett sehen, Ostküste und Westküste, dazu ein paar Nationalparks, alles in drei Wochen. Tatsächlich reist kaum jemand die USA als Ganzes, und genau darin liegt der Gewinn. Du entscheidest dich für eine Region, nimmst dort ein Auto und bekommst aus zwei Wochen eine Reise, die sich vollständig anfühlt. Kalifornien mit Küste, Wüste und Sierra. Der Südwesten mit seinen Schluchten. Neuengland mit kurzen Etappen, der Süden mit Musik und Golfküste. Jede dieser Regionen ist für sich so groß wie ein europäisches Land, hat ihr eigenes Klima und ihre eigenen Fahrzeiten. Und weil das Land für Selbstfahrer gebaut ist, wird aus dem Weglassen des Rests keine Lücke, sondern mehr Zeit an den Orten, für die du überhaupt fliegst.

Für USA Reisen gibt es deshalb keine Standardroute, sondern eine Reihenfolge. Erst die Region, dann die Route, dann das Auto.

Wo USA Reisen anfangen: die großen Regionen

Die kürzeste brauchbare Antwort auf die Frage, wohin es gehen soll, lautet: eine Region, eine Schleife, ein Rückflug vom selben oder vom nächstgelegenen großen Flughafen. Wer zum ersten Mal fliegt, nimmt fast immer den Westen oder den Südwesten, weil dort die Bilder liegen, die man im Kopf hat, und weil die Wege dazwischen fahrbar bleiben. Wer schon einmal drüben war, findet im Süden und im Nordosten die dichteren, weniger fotografierten Reisen.

Westküste und Kalifornien

Der Klassiker beginnt in San Francisco oder Los Angeles und läuft an der Küste entlang, mit einem Abstecher in die Sierra Nevada. Kalifornien allein hat Pazifikstrände, Weinberge, Wüste und Hochgebirge, und die Fahrzeiten dazwischen bleiben im Rahmen. Weiter oben schließen Oregon und der Bundesstaat Washington an, grüner, kühler, deutlich ruhiger. Wie sich der Westen von Kalifornien bis Washington planen lässt, hängt vor allem davon ab, ob du die Sierra einbaust oder nicht.

Der Südwesten und die Parkrunde

Zwischen Nevada, Arizona und Utah liegt die dichteste Ansammlung großer Schutzgebiete des Landes. Von Nevadas Wüstenmetropole aus erreichst du in wenigen Fahrstunden Schluchten, Sandsteintürme und Hochwüste. Diese Runde ist der Grund, warum so viele beim ersten Mal in den Südwesten fliegen: Man wechselt alle zwei Tage die Landschaft, ohne je besonders weit zu fahren.

Ostküste und Neuengland

Im Nordosten liegen die Etappen enger beieinander als irgendwo sonst im Land. Von Manhattan und den anderen Boroughs bis nach Boston und weiter an die Küste von Maine ist es eine überschaubare Strecke, und du kommst hier auch ohne Auto weit, weil Züge und Busse zwischen den Städten dicht fahren. Diese Ecke eignet sich für alle, die lieber zwei Städte richtig sehen als sechs im Vorbeifahren.

Südstaaten und Golfküste

Von Nashville über Memphis nach New Orleans läuft eine Reise, die sich vor allem über Musik und Küche erschließt. Die Entfernungen sind moderat, die Orte selbst klein genug, um zu Fuß zu funktionieren. Was den Süden zwischen Nashville und New Orleans ausmacht, ist weniger die Landschaft als das, was abends passiert.

Florida

Florida ist die einfachste erste USA Reise mit Kindern. Kurze Wege, viel Strand, dazu die Everglades im Süden und die Keys als Schlusspunkt. Südflorida kennt nur zwei Jahreszeiten. Von Dezember bis Mitte Mai ist es trocken und angenehm mild, danach wird es feucht, und die Nachmittage bringen ziemlich zuverlässig ein Gewitter. Südflorida rund um South Beach passt gut als Start- oder Endpunkt, weil du von dort in beide Richtungen losfahren kannst.

Hawaii

Hawaii ist keine Verlängerung eines Roadtrips, sondern eine eigene Reise. Die Inseln liegen mitten im Pazifik, jede hat einen anderen Charakter, und man kombiniert sie über kurze Inlandsflüge. Wer die Inselgruppe im Pazifik anhängt, plant dafür lieber eine ganze Woche ein als drei Tage.

Region Typische Reisedauer Wofür sie steht
Westküste und Kalifornien 14–18 Tage Küstenstraße, Städte, Sierra Nevada
Südwesten 12–16 Tage Schluchten, Wüste, kurze Etappen
Ostküste und Neuengland 10–14 Tage Städte, Küste, wenig Fahrerei
Südstaaten 12–16 Tage Musik, Küche, Golfküste
Florida 10–14 Tage Strand, Everglades, Familienreise

Die Regions-Einstiege oben über der Seite nehmen dir die erste Sortierung ab. Ein Klick auf den Westen blendet alles aus, was gar nicht dort stattfindet, und du siehst sofort, welche Termine überhaupt zu deinem Zeitfenster passen.

USA Rundreisen und Roadtrips

Eine USA Rundreise ist im Kern eine Schleife mit festem Anfangs- und Endpunkt, damit du den Mietwagen dort abgibst, wo du ihn geholt hast. Das spart die Einweggebühr und macht den Rückflug einfacher. Eine Rundreise USA Westen über zwei Wochen sieht meistens so aus, dass du zwei Nächte am Stück in den größeren Orten bleibst und nur zwischen den Landschaften umziehst. Wer weniger Zeit hat, streicht nicht die Nächte, sondern die Ziele. Als Faustregel für die Planung haben sich vier bis fünf Fahrstunden am Tag bewährt, weil danach vom Ziel selbst nichts mehr übrig bleibt.

Route 66

Die alte Bundesstraße ist mehr Idee als Straße, und sie wird trotzdem bis heute offiziell gepflegt. Der National Park Service unterhält dafür ein eigenes Programm zur Erhaltung des Korridors. Die Strecke entstand 1926 mit dem ersten Bundesstraßennetz der USA, führte über rund 2.400 Meilen von Illinois über Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico und Arizona bis nach Kalifornien und wurde 1985 offiziell aus dem Straßennetz genommen. Gefahren wird heute auf erhaltenen Teilstücken. Wie sich die alte Nummer 66 in eine Westreise einfügen lässt, ohne dass daraus drei Wochen Autobahn werden, entscheidet sich an der Streckenwahl.

REISEBÜRO.DE EXPERTEN-TIPP: Plane die erste Nacht nach der Landung nicht mehr als 150 Kilometer vom Flughafen entfernt. Nach neun bis elf Stunden Flug und der Einreisekontrolle willst du nicht mehr im Dunkeln über eine unbekannte Landstraße fahren. Die weite Etappe kommt am zweiten Tag, ausgeschlafen und bei Tageslicht.

Allein unterwegs, und damit in der Mehrheit

Ein Punkt, der viele überrascht: Nach der Reisendenbefragung des US-amerikanischen Tourismusamts reist knapp die Hälfte der Übersee-Besucher mit einer Reisegruppengröße von eins, und fast jede vierte Reise ist ein Verwandtenbesuch. Alleinreisen ist hier also der Normalfall und nicht die Ausnahme, was den Alltag spürbar erleichtert. Am Tresen sitzt man nie komisch, Motels berechnen das Zimmer und nicht die Person, und in den Nationalparks zahlst du pro Fahrzeug.

Zwei Posten fallen dafür stärker ins Gewicht. Der Mietwagen teilt sich nicht, und dieselbe Strecke kostet dich pro Kopf das Doppelte von dem, was zwei Personen zahlen. Und Frühstück und Abendessen laufen in den USA schnell auf, weil die Portionen für zwei gemacht sind. Wer das einplant, fährt trotzdem entspannt: Die Wege sind für Selbstfahrer gebaut, und wer allein fährt, entscheidet allein, wann Schluss ist für heute.

Städte als Basis für USA Reisen

Amerikanische Städte funktionieren als Standort sehr unterschiedlich. New Yorks fünf Stadtbezirke sind zu Fuß und mit der Subway erschlossen und brauchen kein Auto, im Gegenteil. Die Stadtregion um Hollywood und Santa Monica verlangt eines, weil zwischen den Vierteln echte Distanzen liegen. Die Bucht an der Golden Gate Bridge ist wieder klein genug zum Laufen, hat aber die steilsten Wege des Landes.

Im Südwesten übernimmt die Stadt am Strip die Rolle der Drehscheibe: Der Flughafen ist gut angebunden, die Mietwagenstationen liegen gebündelt, und von dort aus beginnt fast jede Parkrunde. In Florida übernimmt die Metropole an der Biscayne Bay diese Rolle.

Wenn du oben auf Florida oder auf den Westen filterst, siehst du in derselben Ansicht, welche Reisedauer dort üblich ist. Das beantwortet die Frage nach zwei oder drei Wochen schneller als jede Liste.

Nationalparks und was der Eintritt kostet

Der Eintritt in einen großen Nationalpark wird pro Fahrzeug erhoben, nicht pro Person, und gilt sieben Tage. Am Grand Canyon und in Yellowstone sind das jeweils rund 35 US-Dollar für einen Pkw mit allen Insassen, rund 30 US-Dollar für ein Motorrad und rund 20 US-Dollar, wenn du zu Fuß oder mit dem Rad kommst. Wichtig ist eine Änderung, die viele Reisende noch nicht auf dem Schirm haben.

Seit Anfang des Jahres verlangen elf große Parks zusätzlich einen Zuschlag für Nichtansässige. Er liegt bei rund 100 US-Dollar pro Person ab 16 Jahren und gilt nach Angaben der US-Nationalparkbehörde in Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia und Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite sowie Zion. Für deutsche Reisende ist das der größte Posten im Parkbudget. Auch die gebührenfreien Eintrittstage, die es über das Jahr verteilt gibt, sind inzwischen US-Bürgern und Personen mit Wohnsitz in den USA vorbehalten; für alle anderen bleiben an diesen Tagen der reguläre Eintritt und der Zuschlag bestehen. Wer mehr als einen dieser elf Parks ansteuert, fährt mit dem Jahrespass für Nichtansässige besser: Er kostet rund 250 US-Dollar, gilt zwölf Monate und deckt Eintritt und Zuschlag für das ganze Fahrzeug ab.

Posten Betrag Wofür er gilt
Eintritt pro Pkw rund 35 US-Dollar sieben Tage, alle Insassen
Zuschlag für Nichtansässige rund 100 US-Dollar pro Person ab 16 Jahren, in elf großen Parks
Jahrespass für Nichtansässige rund 250 US-Dollar zwölf Monate, Eintritt und Zuschlag, ganzes Fahrzeug

Grand Canyon und Yellowstone

Der Südeingang bei Tusayan und der Osteingang bei Desert View an der großen Schlucht in Arizona sind ganzjährig rund um die Uhr geöffnet, der Nordrand dagegen ist eine Saisonangelegenheit und nur in Teilen wieder zugänglich. Bezahlt wird dort ausschließlich mit Karte, Bargeld nimmt der Park nicht an. Im Geysirland in Wyoming ist die Lage umgekehrt: Nur die Straße vom Nordeingang bei Gardiner durch den Park nach Cooke City ist normalerweise ganzjährig für Autos befahrbar, die übrigen Straßen sind von Anfang November bis Ende April gesperrt und dazwischen von Mitte Dezember bis Mitte März nur mit geführten Schneefahrzeugen erreichbar. Einzelne Parks arbeiten in der Hauptsaison außerdem mit Zeitfenster-Reservierungen, Rocky Mountain zum Beispiel von Ende Mai bis Mitte Oktober. Welche großen Schutzgebiete zusammen eine sinnvolle Runde ergeben, ist die eigentliche Planungsfrage.

Welterbe zwischen Wüste und Hafen

Die USA sind mit 27 Stätten im Welterbe der UNESCO vertreten, davon 13 Kultur- und 13 Naturerbestätten sowie eine gemischte. Yellowstone kam 1978 dazu, Grand Canyon und Everglades 1979, die Freiheitsstatue 1984. Auch Taos Pueblo in New Mexico, der Mesa Verde National Park in Colorado und die Independence Hall in Philadelphia stehen darauf, dazu das Meeresgebiet Papahānaumokuākea nordwestlich von Hawaii als einzige gemischte Stätte des Landes. Das ist keine Pflichtliste für die Reise, aber eine brauchbare Orientierung, wenn du zwischen zwei gleich weit entfernten Zielen schwankst.

Mietwagen USA und Wohnmobil

Ohne Auto sind die meisten dieser Reisen nicht zu machen, und das ist selten ein Problem. Die Straßen sind breit, die Beschilderung eindeutig, das Tempo niedriger als daheim. Für die Fahrerlaubnis gilt eine Regel, die man vorher kennen sollte: Der deutsche Führerschein ist zwingend, und in einigen Bundesstaaten kommt der internationale Führerschein als Pflicht dazu. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus, ihn generell mitzuführen, auch im Zusammenhang mit der Anmietung eines Fahrzeugs. Beim Mindestalter liegt die Schwelle in der Regel bei 25 Jahren, jüngere Fahrer zahlen bei den Vermietern meist einen Aufschlag.

Das Wohnmobil ist die zweite große Variante, vor allem im Westen. Es verschiebt die Rechnung: Übernachtung und Fahrzeug fallen zusammen, dafür bist du langsamer unterwegs und brauchst Stellplätze, die in der Hochsaison in den bekannten Parks früh weg sind. Für Paare und Familien mit älteren Kindern geht das gut auf, für Städtereisen weniger. Welche Fahrzeugklasse zu deiner Route passt und worauf du bei Versicherung und Übernahme achtest, klärt die Seite zur Fahrzeuganmietung.

REISEBÜRO.DE EXPERTEN-TIPP: Kauf den Jahrespass für Nichtansässige direkt am ersten Parkeingang und nicht unterwegs. Ab dem zweiten der elf betroffenen Parks ist er für zwei Erwachsene bereits die günstigere Rechnung, und an der Schranke sparst du dir die zweite Diskussion über den Zuschlag.

Einreise und ESTA für USA Reisen

Drei Dinge musst du vorher wissen. Du brauchst einen gültigen Reisepass mit Chip, der Personalausweis reicht nicht, und dazu entweder eine elektronische Reisegenehmigung oder ein Visum. Die Genehmigung erlaubt beliebig viele Einreisen für jeweils höchstens 90 Tage innerhalb von zwei Jahren, und die zuständigen US-Behörden empfehlen, sie spätestens 72 Stunden vor Abflug zu beantragen. Die Gebühr ist zuletzt spürbar gestiegen und liegt jetzt bei rund 40 US-Dollar, nachdem der Betrag zuletzt an die Inflation angepasst wurde.

Eine Einschränkung fällt gelegentlich unangenehm auf: Wer sich seit dem 1. März 2011 im Irak, in Syrien, im Iran, im Sudan, in Libyen, in Somalia, im Jemen oder in Nordkorea aufgehalten hat, kann die Reisegenehmigung nicht nutzen und braucht ein Visum. Antrag, Kosten und Gültigkeit im Detail findest du auf der Seite zur Einreisegenehmigung.

Gibt es eine Reisewarnung für die USA?

Nein. Die USA stehen nicht auf der amtlichen Liste der Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Stattdessen führt das Auswärtige Amt für die USA die regulären Reise- und Sicherheitshinweise, und dort steht die verbindliche, tagesaktuelle Auskunft. Inhaltlich geht es dabei um vier Punkte, die für die Planung praktisch sind. Weder eine gültige Reisegenehmigung noch ein Visum begründen einen Anspruch auf Einreise, die endgültige Entscheidung trifft der Grenzbeamte. Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird bei der Einreise ohne Visum individuell festgelegt und in den Pass gestempelt. Elektronische Geräte wie Laptop, Tablet oder Telefon dürfen nach US-Recht an der Grenze durchsucht und im Zweifel einbehalten werden. Und eine Überschreitung der erlaubten Aufenthaltsdauer wirkt sich später auf Visumanträge aus.

Beste Reisezeit für die einzelnen Regionen

Eine Antwort für das ganze Land gibt es nicht, dafür liegen zwischen Alaska und Florida zu viele Klimazonen. Sinnvoll ist die Frage immer nur für eine Region, und dann wird sie erstaunlich konkret.

Region Angenehm Was den Zeitplan bestimmt
Südwesten und Wüsten Winter und Frühjahr im Sommer oft über 49 °C im Schatten
Sierra Nevada Sommer bis Herbst die Tioga Road öffnet meist erst Ende Mai oder im Juni
Yellowstone und Rockies Ende Mai bis Oktober die meisten Straßen sind von November bis April gesperrt
Florida und Golfküste Dezember bis Mitte Mai ab Mitte Mai Regenzeit mit 30 °C und mehr

Der Süden und die Golfküste haben zusätzlich eine Hurrikansaison. Sie dauert offiziell vom 1. Juni bis zum 30. November, ihr statistischer Höhepunkt liegt am 10. September, und die meiste Aktivität fällt zwischen Mitte August und Mitte Oktober. Für den Ostpazifik beginnt die Saison zwei Wochen früher, am 15. Mai. Das ist kein Grund, den Herbst zu streichen, es ist ein Grund, in diesen Wochen flexibel zu buchen und die Wettermeldungen im Blick zu behalten.

Wer im Hochsommer 2026 in den Südwesten fährt, legt Wanderungen in die frühen Morgenstunden und den heißen Teil des Tages an den Pool. Im Death Valley wurden 57 °C gemessen, der weltweite Rekord, aufgestellt am 10. Juli 1913. Die Unterschiede zwischen Küste und Landesinnerem sind Monat für Monat in der Monatsübersicht aufgeschlüsselt.

Was ein USA Urlaub kostet

Der Preis einer Reise in die USA entsteht aus vier Bausteinen: Langstreckenflug, Mietwagen, Unterkünfte und das, was unterwegs dazukommt. Der Flug ist der größte einzelne Posten und schwankt stark mit der Jahreszeit, in der Nebensaison wird er spürbar günstiger. Der Mietwagen ist dagegen relativ stabil, klettert aber im Sommer im Westen deutlich. Welche Verbindungen ab Deutschland sich für deine Region anbieten, entscheidet oft mehr über die Gesamtkosten als das Hotel.

Beim Rest sind die Parkgebühren der Posten, den man am häufigsten vergisst. Für zwei Erwachsene und zwei große Kinder kommen im Südwesten schnell mehrere Hundert Dollar zusammen, wenn der Zuschlag für Nichtansässige an jedem Eingang einzeln fällig wird. Trinkgeld ist in Restaurants Teil des Preises, nicht die Kür. Und Sprit ist im Vergleich zu Deutschland günstig, was die langen Etappen erträglich macht.

Über die Reisedauer oben in der Suche lässt sich das gut gegeneinanderstellen, bevor du dich festlegst: Du siehst, wie sich zwei gegen drei Wochen im selben Zeitraum verhalten. Wer unsicher ist, kann sich vorab auch telefonisch beraten lassen.

So wird aus der Auswahl deine Route

Die Reihenfolge vom Anfang ist keine Formalie, sie erspart dir die meisten Umplanungen. Zuerst die Region, weil sie über Klima, Fahrzeiten und Reisemonat entscheidet. Dann die Route, in Schleifen gedacht, mit zwei Nächten pro Standort statt einer. Erst danach das Auto und die Unterkünfte, weil sich beides an der Route ausrichtet und nicht umgekehrt.

Wenn du dich zwischen zwei Regionen nicht entscheiden kannst, hilft ein einfacher Blick auf den Kalender. Im Winter und Frühjahr gewinnt der Südwesten, im Hochsommer der Norden und die Höhenlagen, im Herbst der Osten und der Süden. Der Rest ist Geschmack. Und die zweite Reise kommt sowieso, das haben die USA mit wenigen Zielen gemeinsam: Man kommt einmal hin und weiß beim Rückflug schon, wo es nächstes Mal hingeht.

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